Wichtige Termine in der kommenden Woche

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Nachdem die vergangene Woche mit wichtigen Terminen dicht gefüllt war, ist die kommende Woche eher ruhig. Nur wenige herausragende Termine sind im Kalender zu finden. Dennoch sind einige vorhanden, welche beachtet werden sollten. So wird in der Nacht zu Montag um 1:50 Uhr die japanische Leistungsbilanz veröffentlicht. Um 3:30 Uhr folgen mit der Anzahl von Stellen-Ausschreibungen wichtige australische Arbeitsmarktdaten, sowie die Entwicklung der chinesischen Verbraucherpreise im August. Ebenfalls in der Nacht zu Montag veröffentlicht China seine Handelsbilanz. Am späten Mittag um 14:30 Uhr folgen dann noch die kanadischen Baugenehmigungen.

In der Nacht zu Dienstag um 1:50 Uhr veröffentlicht die Bank of Japan das Protokoll ihrer vorletzten geldpolitischen Sitzung. Bei dieser gab es zwar keine Änderungen an der Geldpolitik. Dennoch werden die Protokolle stets stark beachtet, da dort das genaue Abstimmungsverhalten und die persönlichen Ansichten der einzelnen stimmberechtigten Mitglieder ersichtlich sind. Darüber können oftmals Erkenntnisse zur zukünftigen Geldpolitik gewonnen werden.

Am Mittwoch um 10:30 Uhr gibt die britische Statistikbehörde die Änderung der Anzahl der Empfänger von Arbeitslosenhilfe im August bekannt. Der Arbeitsmarkt ist nicht nur ein Indikator für die konjunkturelle Entwicklung des Landes, sondern hat insbesondere auch einen großen Einfluss auf die Geldpolitik. Entsprechend stark können die Märkte auf die Zahlen reagieren.

Am Mittwoch um 23:00 Uhr wird die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) das Ergebnis ihrer geldpolitischen Sitzung bekannt geben. Eine Änderung an dem bereits seit März 2011 gültigen Leitzins von 2,5 Prozent wird zwar nicht erwartet. Dennoch werden das begleitende Statement und insbesondere die anschließende Pressekonferenz stark beachtet, da darüber, neben den aktuellen konjunkturellen Einschätzungen der Notenbank, insbesondere auch Rückschlüsse auf die zukünftige Geldpolitik gezogen werden können.

In der Nacht zu Donnerstag könnten um 3:30 Uhr die australischen Arbeitsmarktdaten zu Bewegung in der Landeswährung führen. Außerdem wird, wie jeden Donnerstag um 14:30 Uhr, die Veröffentlichung der Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA größere Beachtung finden.

Am Freitag werden um 14:30 Uhr werden mit den Einzelhandelsumsätzen und Erzeugerpreisen wichtige amerikanische Konjunkturdaten bekannt gegeben. Neben dem allgemeinen Wert wird jeweils auch ein sogenannter Kern-Wert veröffentlicht. Dieser ist bei den Einzelhandelsumsätzen unter Ausschluss des Automobilbereiches, sowie bei den Erzeugerpreisen ohne Berücksichtigung von Lebensmittel und Energie. Da die ausgeklammerten Branchen jeweils als sehr volatil gelten, hat der Kern-Wert somit eine größere Aussagekraft.

Am Freitag um 15:55 Uhr veröffentlicht die Universität Michigan ihre erste Schätzung zum Verbrauchervertrauen. Für diesen bereits seit 1978 ermittelten Index werden monatlich ca. 500 Haushalte befragt. Diese geben dabei Auskunft über ihre Einschätzung zur gegenwärtigen Situation und zu den Erwartungen für einen Zeitraum von einem und fünf Jahren. Dies sowohl im Hinblick auf den eigenen Haushalt, als auch insgesamt für das wirtschaftliche Klima. Außerdem werden Angaben über das voraussichtliche Kaufverhalten gemacht. Über den Indikator kann man somit die Entwicklung des Konsumverhaltens prognostizieren. Da dieses rund zwei Drittel des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes ausmacht, kommt der Veröffentlichung eine entsprechend hohe Bedeutung zu.

Die Einzelaufstellung aller Termine finden Sie hier: Wirtschaftskalender

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