Wichtige Termine in der kommenden Woche

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Die kommende Woche ist aus terminlicher Sicht recht ruhig. Dennoch sind einige Termine vorhanden, welche für Bewegung in den Märkten sorgen könnten. Nach einem ruhigen Wochenanfang, ohne herausragende Termine am Montag, steht am Dienstagnachmittag ab 16:00 Uhr die amerikanische Geldpolitik im Fokus. Dann wird Janet Yellen mit einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des amerikanischen Kongresses ihren ersten öffentlichen Auftritt als neue Gouverneurin der amerikanischen Notenbank (Fed) haben und sich zu den aktuellen Notenbank-Einschätzungen, sowie der Geldpolitik äußern. Zunächst wird Yellen eine Rede halten, deren Text zeitgleich auf der Internetseite der Fed veröffentlicht wird. Danach steht sie den Abgeordneten für Fragen zur Verfügung. Während der gesamten Anhörung können entsprechende Marktbewegungen entstehen. Am Donnerstag ab 16:00 Uhr findet eine Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats statt.

Am Mittwoch um 11:30 Uhr wird der Gouverneur der Bank of England (BoE), Mark Carney, im Rahmen einer Pressekonferenz den vierteljährlichen Inflationsbericht vorstellen. Der Bericht beinhaltet die Projektionen der Notenbank zur Entwicklung der Inflation und des Wirtschaftswachstums für die kommenden zwei Jahre. Da dies die Schlüsselfaktoren für die Geldpolitik sind, werden die Prognosen sehr stark von den Märkten beachtet.

Am frühen Donnerstagmorgen um 1:30 Uhr veröffentlicht die australische Statistikbehörde den Arbeitsmarktbericht für Januar. Dieser wird sehr stark beachtet und kann zu entsprechenden Bewegungen im Australischen Dollar führen. Die Arbeitslosenquote lag im November und Dezember bei 5,8 Prozent. Zuvor war in den vergangenen Jahren ein sehr langsamer Anstieg zu beobachten. Die Arbeitslosigkeit liegt damit statistisch über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre und ist eines der Argumente der Notenbank für die jüngsten Lockerungen der Geldpolitik.

Am Donnerstagnachmittag stehen um 14:30 Uhr amerikanische Konjunkturdaten im Fokus. Dann werden sowohl die Einzelhandelsumsätze aus Januar, als auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bekannt gegeben.

Am Freitag um 15:55 Uhr veröffentlicht die Universität Michigan ihre erste Schätzung zum Verbrauchervertrauen. Für diesen bereits seit 1978 ermittelten Index werden monatlich ca. 500 Haushalte befragt. Diese geben dabei Auskunft über ihre Einschätzung zur gegenwärtigen Situation und zu den Erwartungen für einen Zeitraum von einem und fünf Jahren. Dies sowohl im Hinblick auf den eigenen Haushalt, als auch insgesamt für das wirtschaftliche Klima. Außerdem werden Angaben über das voraussichtliche Kaufverhalten gemacht. Über den Indikator kann man somit die Entwicklung des Konsumverhaltens prognostizieren. Da dieses rund zwei Drittel des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes ausmacht, kommt der Veröffentlichung eine entsprechend hohe Bedeutung zu.

Weitere wichtige Termine im Wochenverlauf sind das NAB Geschäftsvertrauen in der Nacht zu Dienstag um 1:30 Uhr, die Entwicklung der schweizerischen Verbraucherpreise am Mittwoch um 9:15 Uhr, eine Rede von EZB-Präsident Mario Draghi am Mittwoch ab 16:30 Uhr, die chinesischen Verbraucherpreise in der Nacht zu Freitag um 2:30 Uhr, sowie die kanadischen Industrieverkäufe am Freitag um 14:30 Uhr.

Die Einzelaufstellung aller Termine finden Sie hier: Wirtschaftskalender

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