Wichtige Termine in der kommenden Handelswoche

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Die kommende Woche ist aus terminlicher Sicht sehr ruhig. Trotzdem sollten einige Termine beachtet werden. So findet in der Nacht zu Dienstag eine geldpolitische Sitzung der Bank of Japan (BoJ) statt. Größere Änderungen an der sehr expansiven Geldpolitik werden nicht erwartet. Dennoch werden das die Entscheidung begleitende Statement und die etwas später folgende Pressekonferenz mit BoJ-Gouverneur Kuroda stets stark beachtet. Die genaue Uhrzeit der Veröffentlichung und der Pressekonferenz wird immer erst kurze Zeit vorher bekannt gegeben.

Am Dienstag ab 11:00 Uhr findet vor dem Finanzausschuss des britischen Parlaments eine Anhörung des Gouverneurs der Bank of England (BoE) zur weiteren Entwicklung der Inflation und Konjunktur statt. Da dies wichtige Faktoren für die Geldpolitik sind, können durch die Aussagen entsprechende Marktbewegungen entstehen.

Am Mittwoch um 21:00 Uhr wird die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) das Ergebnis ihrer geldpolitischen Sitzung bekannt geben. Größere Änderungen werden nicht erwartet. Dennoch wird man genau auf das begleitende Statement und die Äußerungen von Notenbank-Gouverneur Graeme Wheeler auf der ebenfalls ab 21:00 Uhr beginnenden Pressekonferenz achten.

In der Nacht zu Donnerstag um 1:30 Uhr veröffentlicht die australische Statistikbehörde die Arbeitsmarktdaten für Februar. Die Arbeitslosenquote war im Januar überraschend auf 6,0 Prozent gestiegen, was für Australien ungewöhnlich hoch ist. Zeitgleich mit den Arbeitsmarktdaten wird das von der National Australia Bank Limited (NAB) ermittelte Geschäftsvertrauen veröffentlicht, welches ebenfalls stark von den Märkten beachtet wird. Entsprechende Bewegungen im australischen Dollar sind zu diesem Zeitpunkt also möglich.

Am Freitag um 15:55 Uhr veröffentlicht die Universität Michigan ihre erste Schätzung zum Verbrauchervertrauen. Für diesen bereits seit 1978 ermittelten Index werden monatlich ca. 500 Haushalte befragt. Diese geben dabei Auskunft über ihre Einschätzung zur gegenwärtigen Situation und zu den Erwartungen für einen Zeitraum von einem und fünf Jahren. Dies sowohl im Hinblick auf den eigenen Haushalt, als auch insgesamt für das wirtschaftliche Klima. Außerdem werden Angaben über das voraussichtliche Kaufverhalten gemacht. Über den Indikator kann man somit die Entwicklung des Konsumverhaltens prognostizieren. Da dieses rund zwei Drittel des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes ausmacht, kommt der Veröffentlichung eine entsprechend hohe Bedeutung zu.

Weitere wichtige Termine im Wochenverlauf sind die britische Industrieproduktion am Dienstag um 10:30 Uhr, chinesische Industrieproduktion am Donnerstag um 6:30 Uhr, die Einzelhandelsumsätze in den USA am Donnerstag um 14:30 Uhr, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ebenfalls am Donnerstag um 14:30 Uhr, sowie die Entwicklung der amerikanischen Erzeugerpreise im Februar am Freitag um 13:30 Uhr.

Die Einzelaufstellung aller Termine finden Sie hier: Wirtschaftskalender

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