Wichtige Termine in der kommenden Handelswoche

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Die kommende Woche ist aus terminlicher Sicht relativ ruhig. Dennoch sind einige Termine vorhanden, welche beachtet werden sollten. Den Anfang macht am späten Montagabend um 22:00 Uhr das vom „New Zealand Institute of Economic Research“ (NZIER) quartalsweise für Neuseeland ermittelte Geschäftsvertrauen. Werte über Null signalisieren Optimismus. Im negativen Bereich war der Index zuletzt im zweiten Quartal 2012. Seitdem ist ein kontinuierlicher Anstieg zu beobachten. Nach 32 Punkten im zweiten Quartal des vergangenen Jahres wurden im dritten Quartal bereits 38 Punkte ermittelt.

Am Dienstag um 10:30 Uhr veröffentlicht die britische Statistikbehörde die Entwicklung der Verbraucherpreise im Dezember. Dieser für die Geldpolitik wichtige Wert liegt seit geraumer Zeit über dem Zielbereich der Notenbank von 2 Prozent. Nachdem man in der Vergangenheit allerdings sehr deutlich darüber lag, hat sich die Teuerung mit 2,2 Prozent im Oktober und 2,1 Prozent im November inzwischen den Zielwert fast wieder erreicht.

Am Dienstag um 14:30 Uhr werden mit den Einzelhandelsumsätzen aus Dezember wichtige US-Konjunkturdaten bekannt gegeben. Am Mittwoch um 14:30 Uhr folgen die Erzeugerpreise.

In der Nacht zu Donnerstag um 1:00 Uhr gibt die australische Statistikbehörde die Arbeitsmarktdaten für Dezember wieder. Die Arbeitslosigkeit liegt derzeit über dem langfristigen Durchschnitt und ist eine der Gründe für die zuletzt mehrfach von der Notenbank verringerten Leitzinsen.

Am Donnerstagnachmittag stehen erneut Konjunkturdaten der USA im Fokus. Zunächst um 14:30 Uhr die Entwicklung der Verbraucherpreise im Dezember, sowie zur gleichen Zeit die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Um 16:00 Uhr folgt der von der Fed von Philadelphia veröffentlichte sogenannte Philly Fed Index. Für diesen werden monatlich rund 250 Unternehmen mit mindestens 100 Arbeitnehmern nach deren Einschätzung zur derzeitigen Situation, sowie den Konjunkturerwartungen befragt. Ein Index über null signalisiert eine positive Stimmung, wodurch man auch auf eine positive Konjunkturentwicklung schließen kann.

Am Donnerstag ab 17:10 Uhr wird der Ende des Monats aus dem Amt scheidende Vorsitzende der amerikanischen Notenbank (Fed) Ben Bernanke eine Rede in Washington zum Thema „Die Fed gestern, heute und morgen“ halten. Öffentliche Auftritte von Bernanke können potentiell immer zu Bewegungen in den Märkten führen, da nie ausgeschlossen werden kann, dass marktbewegende Äußerungen fallen.

Am Freitag werden um 10:30 Uhr die britischen Einzelhandelsumsätze und um 14:30 Uhr die amerikanischen Baugenehmigungen stärker beachtet. Um 15:55 Uhr folgt die von der Universität Michigan veröffentlichte erste Schätzung zum Verbrauchervertrauen. Für diesen bereits seit 1978 ermittelten Index werden monatlich ca. 500 Haushalte befragt. Diese geben dabei Auskunft über ihre Einschätzung zur gegenwärtigen Situation und zu den Erwartungen für einen Zeitraum von einem und fünf Jahren. Dies sowohl im Hinblick auf den eigenen Haushalt, als auch insgesamt für das wirtschaftliche Klima. Außerdem werden Angaben über das voraussichtliche Kaufverhalten gemacht. Über den Indikator kann man somit die Entwicklung des Konsumverhaltens prognostizieren. Da dieses rund zwei Drittel des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes ausmacht, kommt der Veröffentlichung eine entsprechend hohe Bedeutung zu.

Die Einzelaufstellung aller Termine finden Sie hier: Wirtschaftskalender

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