GBP/USD verliert in den letzten 14 Tagen mehr als 500 Pips

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GBP/USD hat einen turbulenten Jahresauftakt hinter sich. Von einem Hoch bei 1,638 am 2. Januar ging es zunächst im Tief bis 1,4829 am 12. März nach unten. Danach gelang zunächst eine Erholung bis rund 1,56. Nach einem neuen Zwischentief bei 1,5005 Ende Mai, konnte das Pfund nochmal in der Spitze bis 1,5751 am 17. Juni steigen. Das war der höchste Stand seit dem 11. Februar. Doch auch hier sorgte die Ankündigung der amerikanischen Notenbank die Geldpolitik unter Umständen schon dieses Jahr zu straffen für einen aufwertenden Dollar, also einen sinkenden GBP/USD-Kurs. Das hat sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Im Tief rutschte das Paar am Freitag bis 1,516. Die charttechnische Situation trübt sich dadurch für die britische Währung zunehmend ein. Solange sich der Kurs über 1,5005 hält, bleibt zwar prinzipiell ein wieder deutlich steigender Kurs möglich. Man sollte aber erst oberhalb von dem Bereich 1,5477/1,553 tatsächlich davon ausgehen, dass ein neuer Anstieg bis 1,575 und längerfristig möglicherweise 1,59; 1,60 und über 1,63 gelingt. Im Moment sieht es eher danach aus, dass bald die Unterstützung bei 1,5005 getestet wird. Fällt der Kurs nachhaltig darunter ist der Weg frei für eine weitere Abwertung bis zum Jahrestief bei 1,4829 und unter 1,48 würden sogar weitere Abgaben bis 1,423 drohen.

Tageschart GBP/USD:
GBPUSD

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