GBP/USD Update

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Von einem Tief bei 1,4809 im Juli 2013 war GBP/USD im vergangenen Jahr in eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung übergegangen, welche den Kurs bis zu einem Hoch bei 1,6668 am 24. Januar geführt hatte. Das war der höchste Stand seit April 2011. Seitdem geht es aber wieder nach unten. Besonders in den letzten Tagen hat das Pfund deutlich bis zu einem Tief bei nur noch 1,6248 am heutigen Mittwoch (Stand 5.2.2014, ca. 18:00 Uhr) verloren. Zwar kann die bisherige Abwertung durchaus noch eine simple und gesunde Korrektur im Aufwärtstrend darstellen, bevor es anschließend doch wieder nach oben geht. Trotzdem sollte man mit Long-Positionen im Moment sehr vorsichtig sein. Dafür spricht nicht nur die starke Abwärtsbewegung der letzten Tage. Auch charttechnisch hatte sich der Kurs zuvor einem markanten Chartbereich angenähert. Seit Mitte 2010 befindet sich das Paar übergeordnet nämlich in einer volatilen Seitwärtsbewegung zwischen 1,6746 und rund 1,48. Wir hatten daher schon zuvor darauf hingewiesen, dass ein Ende des vorhergehenden Aufwärtstrends nicht unwahrscheinlich ist. Erst bei einem Ausbruch über 1,6746 wäre der weitere Weg nach oben nämlich frei gewesen. Sollte sich die gegenwärtige Korrektur nun aber fortsetzen, würde sich bereits unter 1,6213 die Situation auch charttechnisch deutlich eintrüben. Danach wäre der Bereich zwischen dem November-Tief bei 1,585 und der ungefähr bei 1,583 liegenden 200-Tageslinie entscheidend. Ein nachhaltiger Fall darunter würde einen möglichen Abverkauf zum unteren Rand der genannten Range bei 1,48 signalisieren. Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends müsste dagegen eine Erholung bis über 1,652 gelingen. In diesem Fall könnte anschließend sowohl das genannte Januar-Hoch bei 1,6668, als auch die obere Range-Begrenzung bei 1,6746 getestet werden.

Das morgen (Donnerstag) um 13:00 Uhr zur Veröffentlichung anstehende Sitzungsergebnis der britischen Notenbank dürfte keinen größeren Kurs-Einfluss haben, da mit keiner geldpolitischen Änderung zu rechnen ist und auch kein begleitendes Statement veröffentlicht wird. Die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag könnten schon eher für nachhaltige Bewegung sorgen. Noch wichtiger wird aber sicherlich der vierteljährlich erscheinende Inflationsbericht sein, welcher am kommenden Mittwoch von BoE-Gouverneur Carney vorgestellt wird. Durch die dort beinhalteten Prognosen zur weiteren Entwicklung der Konjunktur, Arbeitslosigkeit und Inflation lassen sich nämlich auch wichtige Rückschlüsse auf den weiteren geldpolitischen Kurs der Notenbank schließen.

Tageschart GBP/USD (Stand Mittwoch, 5.2.14, ca. 18:00 Uhr):
GBPUSD

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