GBP/USD steigt vor Fed-Entscheidung und schottischer Unabhängigkeitswahl

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Nach einem zwölfmonatigen Aufwärtstrend erreichte GBP/USD am 15. Juli ein Hoch bei 1,7179. Danach wertete das britische Pfund aber rasant ab und fiel bis zu einem vorläufigen Tief bei 1,605 am 10. September. Ausgehend von dort ist aktuell eine Stabilisierung zu beobachten und das Paar liegt wieder über 1,63. Dennoch bleibt das Chartbild bearish. Erst ein Anstieg über 1,65 würde die Situation etwas aufhellen. Wobei aber selbst in diesem Fall nicht weit entfernt, zwischen 1,6644 und 1,6844 ein massives Widerstandsgebiet wartet, welches eine weitere Erholung der britischen Währung aufhalten könnte. In diesem Bereich liegen auch die wichtigen 100- und 200-Tageslinien. Eine Fortsetzung des bis Juli zu sehenden Aufwärtstrends wäre daher erst oberhalb von 1,6844 wieder wahrscheinlich. Aus jetziger Sicht muss allerdings eher davon ausgegangen werden, dass die aktuelle Stabilisierung des Pfund nur eine Zwischen-Erholung ist und es bald wieder nach unten geht. Ein neues Verkaufssignal wäre bereits unter dem Tagestief vom gestrigen Dienstag bei 1,6159 gegeben. Darunter finden sich die nächsten Ziele beim genannten Jahrestief bei 1,605 und dann 1,585. Eine kurzfristige Prognose für die weitere Entwicklung ist bei diesem Paar im Moment allerdings schwierig, da das Sitzungsergebnis des amerikanischen Offenmarktausschusses (FOMC) am heutigen Abend und insbesondere die morgen stattfindende schottische Unabhängigkeitswahl einen erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung haben dürften.

Tageschart GBP/USD (Stand Mittwoch, 17.9.14, ca. 16:00 Uhr):
GBPUSD

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