GBP/USD nur noch wenig über dem Jahrestief

GBP/USD zeigt sich bereits das ganze Jahr sehr volatil. Von einem Hoch bei 1,638 am 2. Januar ging es im Tief bis 1,4829 am 12. März nach unten. Danach gelang zunächst eine Erholung bis rund 1,56. Nach einem neuen Zwischentief bei 1,5005 Ende Mai, konnte das Pfund dann sogar nochmal in der Spitze bis 1,5751 am 17. Juni steigen. Doch seitdem sorgt die Ankündigung der amerikanischen Notenbank die Geldpolitik unter Umständen schon dieses Jahr zu straffen für einen aufwertenden Dollar, also einen sinkenden GBP/USD-Kurs. Das hat sich auch in der vergangenen Woche, verstärkt durch das BoE-Statement am Donnerstag und die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, fortgesetzt und das Paar fiel im Tief bis 1,4855. Damit wurde auch das Zwischen-Tief von Ende Mai bei 1,5005 nachhaltig unterschritten, wodurch sich die Situation für das Pfund weiter eingetrübt hat. Die nächste wichtige Unterstützung findet sich nun beim Jahrestief bei 1,4829 und 1,48. In diesem Bereich könnte es zu einer technisch bedingten Gegenreaktion kommen, welche aber nur begrenztes Potenzial haben dürfte. Wenn nicht kurzfristig, dann zumindest mittelfristig, dürfte der Kurs unter die genannte Unterstützung rutschen, womit der Weg frei wäre für eine weitere Abwertung bis 1,44 und 1,423. Aufhellen würde sich die Lage erst wieder über dem Hoch der vergangenen Woche bei 1,5304. Dann wäre doch wieder eine nachhaltige Pfund-Aufwertung mit Zielen bei 1,575 und längerfristig möglicherweise 1,59; 1,60 und über 1,63 denkbar. Nach diesem bullishen Szenario sieht es derzeit aber nicht aus.

Tageschart GBP/USD:
GBPUSD

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