GBP/USD fällt auf neues Jahrestief und dreht anschließend deutlich nach oben

GBP/USD zeigt sich bereits das ganze Jahr sehr volatil. Von einem Hoch bei 1,638 am 2. Januar ging es zunächst bis 1,4829 am 12. März nach unten. Danach gelang eine Zwischen-Erholung bis rund 1,56. Nach einer neuen Abwärtsbewegung bis 1,5005 Ende Mai, konnte das Pfund dann nochmal in der Spitze bis 1,5751 am 17. Juni steigen. Doch dann sorgte die Ankündigung der amerikanischen Notenbank die Geldpolitik unter Umständen schon dieses Jahr zu straffen für einen aufwertenden Dollar, wodurch GBP/USD wieder nach unten drehte. Am vergangenen Dienstag fiel der Kurs im Tief bis 1,4809. Damit wurde das vorhergehende Jahrestief aus März leicht unterschritten und erneut der wichtige Unterstützungsbereich bei 1,48 erreicht. Eine gewisse Korrektur war nach der starken Abwertung ohnehin wahrscheinlich. Die Äußerungen des Fed-Vorsitzenden Bernanke sorgten aber für eine starke Gegenbewegung bis 1,5221. Charttechnisch bleibt die Situation dennoch angespannt. Erst bei einem Anstieg über das Hoch der Vorwoche bei 1,5304 würden wieder nachhaltig bis 1,56; 1,5751 und längerfristig möglicherweise sogar 1,63 steigende Notierungen wahrscheinlich. Im Moment muss allerdings noch davon ausgegangen werden, dass die Pfund-Erholung lediglich eine Korrektur im Abwärtstrend war und es bald wieder nach unten geht. Sollte der Kurs unter 1,48 fallen, wäre der Weg frei für eine weitere Abwertung bis 1,44 und 1,423.

Tageschart GBP/USD:
GBPUSD

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