GBP/USD Chartanalyse

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Die bereits seit Juni vergangenen Jahres zu sehende Abwertung des Britischen Pfundes ist seit Mitte Dezember in eine steile Abwärtsbewegung übergegangen. Während der Kurs von GBP/USD am 11. Dezember noch ein Tageshoch bei fast 1,524 erreichte, lag das Tagestief am 21. Januar nur noch bei 1,4080. Eine Abwertung von fast 1.200 Pips in nur rund einem Monat ist auch für dieses durchaus volatile Paar bemerkenswert. Der Grund dürfte unter anderem daran liegen, dass eine erste geldpolitische Straffung in Großbritannien nunmehr deutlich in die Zukunft verschoben wurde. Die meisten Analysten gehen frühestens Ende des Jahres davon aus, während man vorher April oder Mai als wahrscheinlichen Zeitpunkt angenommen hatte. GBP/USD konnte sich nach dem genannten Januar-Tief zwar nochmals bis rund 1,44 erholen, liegt zum Monatsschluss aber bereits wieder deutlich abgeschlagen in der Nähe dieses Tiefs. Entsprechend bleibt auch das übergeordnete Chartbild deutlich bearish. Es ist davon auszugehen, dass erst im Bereich des Jahrestiefs aus dem Jahr 2009 bei 1,35 eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Bodenbildung entsteht. Schon jetzt aufhellen würde sich das Chartbild dagegen oberhalb von 1,44 und 1,46. Aber selbst in diesem Fall müsste man mit längerfristig orientierten Long-Trades noch vorsichtig sein. Erst oberhalb von 1,50 und 1,5239 könnte von einer nachhaltigen Änderung der Chartlage gesprochen werden.

Tageschart GBP/USD:
NZDUSD

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