GBP/USD Chartanalyse

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Nach einem fast zehnmonatigen Abwärtstrend fiel GBP/USD am 13. April dieses Jahres auf ein Tief bei 1,4563. Anschließend hat sich das Paar zwar deutlich erholt und erreichte am 18. Juni ein Hoch bei 1,593. Doch seitdem wertet das Britische Pfund wieder kontinuierlich ab, wenn auch dies in kleinen Schritten geschieht und immer wieder von Korrekturen nach oben begleitet wird. Am gestrigen Montag fiel der Kurs erstmals seit April leicht unter 1,50. Zwar konnte sich das Pfund im Tagesverlauf erholen und wieder über diese runde Marke steigen. Dennoch spricht aus charttechnischer Sicht alles für eine Fortsetzung der langsamen Abwertung mit einem Ziel beim genannten Jahrestief bei 1,4563. Auch kleinere Korrekturen nach oben ändern diese Situation nicht. Erst oberhalb von 1,5335 würde sich das Chartbild tatsächlich etwas aufhellen. Trotz dieser ziemlich eindeutigen Ausgangslage sollte die wichtige Fed-Sitzung Mitte Dezember und mögliche Äußerungen von Mitgliedern der Bank of England über den Zeitpunkt und Umfang von geldpolitischen Straffungen durch die BoE beachtet werden. Diese haben das Potential das jetzige Chartbild grundlegend zu verändern. Dass die Situation daher trotz des eindeutigen Chartbildes doch nicht ganz so eindeutig ist, dürfte auch der Grund sein, warum die GBP-Abwertung in so kleinen Schritten und übergeordnet doch recht unentschlossen erfolgt.

Tageschart GBP/USD:

GBPUSD

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