GBP/USD Chartanalyse

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Deutlich auf dem falschen Fuß wurden die Anleger im Britischen Pfund erwischt. Vor dem Brexit-Referendum trieben die Umfrage-Ergebnisse, welche auf einen Verbleib Großbritanniens in der EU hindeuteten, den Kurs von GBP/USD bis über 1,50, was der höchste Stand seit Dezember vergangenen Jahres war. Umso heftiger fiel dann die Reaktion auf das Ergebnis aus. Innerhalb kürzester Zeit stürzte das Paar bis 1,3120 und damit auf den tiefsten Stand seit 35 Jahren. Zwar konnte sich der Kurs anschließend etwas stabilisieren. Von einer nachhaltigen Gegenbewegung sollte allerdings nicht ausgegangen werden. Großbritannien steuert unsicheren Zeiten entgegen. Solange nicht absehbar ist, wie sich der Brexit gestalten wird, werden sich auch Investoren in dem Land zurückhalten. Steuert die Notenbank zur Unterstützung der Konjunktur noch entsprechende Programme dazu, wirkt sich dies ebenfalls negativ auf die Währung aus. Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit daher hoch, dass es in den kommenden Wochen noch weiter nach unten gehen wird. Charttechnisch würde sich die Situation erst oberhalb von 1,40 etwas aufhellen.

Tageschart GBP/USD:
GBPUSD

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