EUR/USD wertet nach der Fed-Entscheidung um rund 300 Pips ab

Die Ankündigung der amerikanischen Notenbank das Volumen der Anleihenkäufe möglicherweise schon in diesem Jahr zu verringern sorgte für eine deutliche Aufwertung des US-Dollars. Das war auch gegenüber dem Euro der Fall. Bis zur Veröffentlichung des Sitzungsergebnisses am Mittwochabend lag EUR/USD im Bereich von 1,34. Danach ging es in der zweiten Wochenhälfte steil in Richtung 1,31 nach unten. Das Chartbild hat sich dadurch auch kurzfristig eingetrübt und eine weitere Abwertung ist wahrscheinlich. Die nächsten wichtigen Unterstützungen finden sich im Bereich der 100-Tageslinie bei ungefähr 1,3088 und der 200-Tageslinie bei ungefähr 1,3071. Sollte der Kurs anschließend auch unter 1,295 fallen und somit in den ehemaligen Abwärtstrend (beginnend vom Jahreshoch bei 1,371) zurückkehren, müsste sogar von einer weiteren Abwertung bis 1,28; 1,2744 und 1,2659 ausgegangen werden. Aufhellen würde sich die Situation dagegen über dem Hoch von Freitag bei 1,3254 und bei einem nachfolgenden Anstieg über 1,33 könnte der Euro die Aufwärtsbewegung der letzten Wochen doch wieder mit Zielen bei 1,34 und längerfristig dem Jahreshoch bei 1,371 fortsetzen.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Chartanalysen, EUR/USD abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.