EUR/USD: Weitere Entwicklung ist nicht eindeutig

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Obwohl der Euro gegenüber dem US-Dollar vom Tief bei 1,28 am 10. Juli in eine Aufwärtsbewegung übergegangen ist und sich inzwischen deutlich erholt hat, zeigt sich das Paar seit einiger Zeit sehr unentschlossen. Zwar konnte der Kurs schon vor einer Woche über die leicht über 1,33 liegende Abwärtstrendlinie (ausgehend vom Jahreshoch aus Februar bei 1,371) steigen, wodurch ein neues Kaufsignal entstanden war und anschließend ein Wochenhoch bei 1,34 erreicht wurde. Inzwischen ist das Paar aber wieder deutlich in den Abwärtstrend zurück gefallen. Damit ist die weitere Entwicklung nicht eindeutig. Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung müsste EUR/USD nun zunächst den Abwärtstrend wieder nachhaltig verlassen. Dann würde sich die Situation auch kurzfristig aufhellen und einen weiteren Anstieg zum Widerstandsgebiet bei 1,34/1,3416 (Juni-Hoch) wahrscheinlich machen. Darüber könnte schließlich auch ein Anstieg zum Jahreshoch bei 1,371 erfolgen. Sollte EUR/USD allerdings in den kommenden Tagen weiter nach unten drehen und auch unter 1,3186 und dann 1,316 rutschen, müsste anschließend eine deutlichere Euro-Abwertung in Erwägung gezogen werden. Zwar bietet selbst in diesem Fall die 200-Tageslinie bei 1,311; das Tagestief vom 18. Juli bei 1,3063; die 100-Tageslinie bei 1,3091 und das Tagestief vom 15. Juli bei 1,299 nochmal Unterstützung. Darunter müsste dann aber spätestens mit einem Rückfall zum Juli-Tief bei 1,2753 bzw. dem Jahrestief aus April bei 1,2744 gerechnet werden.

Tageschart EUR/USD (Stand Donnerstag, ca. 19:15 Uhr):
EURUSD

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