EUR/USD: Warten auf die Zypern-Entscheidung

Der Zypern-Schock sorgte dafür, dass der Euro gegenüber dem Dollar in der Nacht zum Montag mit einem Gap von rund 175 Pips bei nur noch 1,2903 öffnete. Anschließend ging es weiter bis 1,2878 nach unten. Von dort drehte die Gemeinschaftswährung wieder nach oben und stabilisierte sich zwischen rund 1,292 und 1,30. Im Moment ist nur sehr wenig Bewegung zu sehen. Die weitere Richtung dürfte die Entwicklung in Zypern vorgeht. Zudem wird die amerikanische Notenbanksitzung am Mittwochabend dafür eine wichtige Rolle spielen. Das Tief von Montag liegt genau an wichtigen Unterstützungspunkten. Bei 1,2875 liegen Zwischentiefs aus November und Dezember letzten Jahres. Außerdem verläuft derzeit bei ungefähr 1,2872 die wichtige 200-Tageslinie. Sollte der Euro unter diesen Bereich fallen, wäre im Prinzip der Weg für eine weitere Abwertung bis zunächst 1,266 frei. Etwas aufhellen wurde sich die Entwicklung bei einer nachhaltigen Rückkehr über 1,30. Allerdings würde erst ein Anstieg über 1,3162 eine wirkliche Bodenbildung und nachhaltig steigende Kurse wahrscheinlich machen. In diesem Fall wäre der nächste wichtige Widerstand bei 1,3318 (Hoch vom 25. Februar) und über der leicht darüber verlaufenden ehemaligen Aufwärtstrendlinie zu finden. Darüber könnte dann auch von längerfristig bis 1,38 und 1,425 steigenden Notierungen ausgegangen werden.

Tageschart EUR/USD (Stand ca 13:30 Uhr):
EURUSD

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Chartanalysen, EUR/USD abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.