EUR/USD Update

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EUR/USD befindet sich seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres, ausgehend von 1,2753, in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Anfang März wurde dabei auch die leicht oberhalb von 1,38 liegende sehr langfristige Abwärtstrendlinie (ausgehend vom Juli-Hoch 2008 bei 1,6039) und das Jahreshoch aus 2013 bei 1,3892 überschritten. Am 13. März wurde ein Hoch bei 1,3966 erreicht, was der höchste Stand seit Oktober 2011 war. Anschließend war zunächst nur noch wenig Bewegung zu sehen. Das Sitzungsergebnis der US-Notenbank führte nun aber zu einer deutlichen Abwertung. Von Kursen oberhalb von 1,39 fiel der Euro bis Donnerstag auf ein Tief bei 1,3747. Damit hat EUR/USD die massive Kreuz-Unterstützung aus den Trendlinien des genannten langfristigen Abwärtstrends und des steilen untergeordneten Aufwärtstrends beginnend vom 6. Februar nach unten durchbrochen (siehe dazu auch das beigefügte Chartbild). Die Situation hat sich dadurch kurz- und mittelfristig deutlich eingetrübt. Zum Wochenschluss kann sich der Euro zwar etwas stabilisieren. Aber nur, wenn nun auch eine nachhaltige Rückkehr über die genannten derzeit ungefähr bei 1,381/1,3815 liegenden Trendlinien gelingt, würde sich die Situation wieder aufhellen. Sollte anschließend auch ein Anstieg über 1,385 erfolgen, könnte sich der Aufwärtstrend doch kurzfristig fortsetzen. Die Ziele liegen dann bei 1,3966; 1,40 und 1,42. Solange der Kurs aber unter 1,381/1,385 bleibt, ist eine weitere Abwertung kurzfristig die wahrscheinlichere Entwicklung. Die nächsten Unterstützungen finden sich bei 1,375; 1,37 und 1,364.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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