EUR/USD ohne klare Richtung

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Während die schon im Vorfeld der EZB-Sitzung immer wahrscheinlicher werdende Senkung des Leitzinses EUR/USD zunächst unbeeindruckt ließ und das Paar am vergangenen Mittwoch mit 1,3242 sogar auf den höchsten Stand seit Ende Februar steigen konnte, sorgte die Möglichkeit weiterer geldpolitischer Maßnahmen dann aber doch noch für eine deutliche Abwärtsbewegung. Im Anschluss an die EZB-Pressekonferenz ging es am Donnerstag von rund 1,32 bis 1,3034 nach unten. Am Freitag konnte sich die Gemeinschaftswährung dann wieder etwas stabilisieren. Längerfristig betrachtet präsentiert sich das Paar schon seit über drei Wochen sehr unentschlossen und dies hat sich auch in der vergangenen Woche nicht geändert. Die weitere Entwicklung ist nicht eindeutig. Sollte der Kurs nun wieder steigen, würde das genannte Hoch bei 1,3242 in den Fokus kommen. Darüber wäre der Weg frei für einen weiteren Anstieg bis 1,3318; 1,35 und längerfristig 1,38. Unterstützung findet sich unterhalb von 1,30. Dort sind zum einen die Tagestiefs vom 25. und 26. April bei 1,2986 zu nennen. Wichtig für Euro-Bullen sind aber insbesondere das Tief vom 24. April bei 1,2953 und die leicht darüber befindliche 200-Tageslinie. Sollte der Kurs nachhaltig unter diesen Bereich fallen, würde sich die Situation deutlich eintrüben und spätestens unter 1,29/1,2875 müsste von einer größeren Abwärtsbewegung bis zum Jahrestief bei 1,2744 und anschließend bis 1,2659 ausgegangen werden.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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