EUR/USD liegt nahe an einem wichtigen Widerstand

Seit der EZB-Sitzung am 4. April und einem am gleichen Tag erreichten Jahrestief bei 1,2744 konnte sich der Euro inzwischen wieder deutlich erholen. Dabei wurden schon in der Vorwoche mit der 200-Tageslinie (derzeit ungefähr bei 1,2896) und der unter 1,29 liegenden Abwärtstrendlinie (beginnend vom Jahreshoch bei 1,371) wichtige charttechnische Marken überschritten. Die Situation hat sich für den Euro deutlich aufgehellt und auch in dieser Woche konnte die Gemeinschaftswährung nochmal weiter bis zu einem Hoch bei 1,3138 steigen, welches am Donnerstag erreicht wurde. Trotzdem war der Handel in der gesamten Woche sehr unentschlossen. Zum einen mag das an fehlenden fundamentalen Daten gelegen haben, welche den Euro hätten bewegen können. Zum anderen liegt das Paar aber auch nahe an einem wichtigen Widerstandsbereich. Bei ungefähr 1,3148 befindet sich derzeit die 100-Tageslinie und bei 1,3162 liegt das Hoch vom 28. Februar. Sollte die Gemeinschaftswährung diesen Bereich nachhaltig überschreiten würde sich das Chartbild weiter aufhellen und für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis 1,332 und 1,35 sprechen. Auch eine Fortsetzung des von Juli bis Februar zu sehenden Aufwärtstrends mit einem nächsten Ziel bei 1,38 wäre wieder möglich. Noch ist dies aber nicht bestätigt. Sollte der Euro wieder signifikant unter 1,29 rutschen müsste anschließend von einer weiteren Abwertung bis 1,2744 und 1,2659 ausgegangen werden.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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