EUR/USD könnte zum Ende der Woche wieder deutlich mehr Bewegung zeigen

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Seit nun schon rund drei Wochen zeigt der Euro gegenüber dem Dollar nur sehr wenig Bewegung und schwankt größtenteils in einer Spanne zwischen rund 1,30 und etwas über 1,31. Auch die Zinssenkungs-Spekulationen konnten dies bisher nicht ändern. Da im weiteren Wochenverlauf neben der EZB-Sitzung auch noch die Sitzung der amerikanischen Notenbank, die Bekanntgabe von wichtigen Einkaufsmanagerindexen und die US-Arbeitsmarktdaten anstehen, könnte in der zweiten Wochenhälfte aber wieder deutlich mehr Bewegung zu sehen sein. Zumindest, sofern sich die Daten nicht gegeneinander aufheben. Insgesamt sieht das Chartbild mittelfristig leicht bullish für den Euro aus. Dafür spricht unter anderem auch, dass bereits Anfang April der seit Februar zu sehende Abwärtstrend verlassen und auch die 200-Tageslinie nach oben gebrochen wurde. Um dies zu bestätigen müsste die Gemeinschaftswährung nun aber nochmal über die 100-Tageslinie bei ungefähr 1,3156 und anschließend das Hoch vom 16./17. April bei 1,32 steigen. Dann wäre der Weg frei bis 1,3318; 1,35 und längerfristig 1,38. Deutliche Unterstützung findet sich unterhalb von 1,30. Dort sind zum einen die Tagestiefs vom 25. und 26 in April bei 1,2986 zu nennen. Darunter findet sich dann bei ungefähr 1,2956 die 200-Tageslinie und bei 1,2953 das Tief von vergangener Woche. Sollte EUR/USD nachhaltig unter diesen Bereich fallen, würde sich die Situation eintrüben und spätestens unter 1,29/1,2875 müsste von einer deutlicheren Abwärtsbewegung bis zum Jahrestief bei 1,2744 und anschließend bis 1,2659 ausgegangen werden.

Tageschart EUR/USD (Stand Dienstag, ca. 13:00 Uhr):

EURUSD

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