EUR/USD kann sich weiter erholen

Seit der EZB-Sitzung am vergangenen Donnerstag und einem am gleichen Tag erreichten Jahrestief bei 1,2744 konnte sich der Euro deutlich erholen. Dabei wurden mit der 200-Tageslinie (derzeit ungefähr bei 1,2896) und der unter 1,29 liegenden Abwärtstrendlinie (beginnend vom Jahreshoch bei 1,371) wichtige charttechnische Marken überschritten. Die Situation hat sich dadurch für den Euro deutlich aufgehellt und auch in dieser Woche konnte die Gemeinschaftswährung nochmal etwas weiter bis 1,3068 steigen. Trotzdem war der Handel am Montag und Dienstagvormittag eher unentschlossen. Es wird nun spannend. Trotz der positiven Signale der letzten Tage hat der Euro seine Trendwende noch nicht ganz bestätigt. Dafür muss nun auch ein Anstieg über die 100-Tageslinie bei ungefähr 1,3142 und dann 1,3162 (Hoch vom 28. Februar) gelingen. In diesem Fall würden anschließend die nächsten Ziele bei 1,3318 und 1,35 liegen. Längerfristig könnte dann auch der von Juli bis Februar zu sehenden Aufwärtstrend mit einem nächsten Ziel bei 1,38 wieder aufgenommen werden. Wichtig dafür ist, dass der Euro nicht mehr signifikant unter 1,29 rutscht. Andernfalls würde sich die Situation wieder eintrüben und spätestens unter 1,284 müsste von einer weiteren Abwertung bis 1,2744 und 1,2659 ausgegangen werden.

Tageschart EUR/USD (Stand ca. 13:15 Uhr):

EURUSD

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