EUR/USD kann sich deutlich erholen

Am Anfang der vergangenen Woche war es zunächst sehr ruhig und EUR/USD schwankte um den Bereich von 1,28. Erst nach der EZB-Pressekonferenz kam dann Bewegung auf. Zunächst fiel der Euro bis 1,2744, was sogar ein neues Jahrestief darstellte, da das bisherige vom 27. März um wenige Pips übertroffen wurde. Von dort stellte sich dann aber eine deutliche Erholung ein, welches das Paar bis zu einem Wochenhoch bei 1,304 geführt hat. Dabei ist sind mit der 200-Tageslinie (derzeit ungefähr bei 1,2892) und der etwas unter 1,29 liegenden Abwärtstrendlinie (beginnend vom Jahreshoch bei 1,371) wichtige charttechnische Marken überschritten worden. Die Situation hat sich dadurch für den Euro deutlich aufgehellt und eine weitere Erholung könnte nun folgen. Nach einem Anstieg über 1,305 liegt der nächste wichtige Widerstand im Bereich 1,3138 (100-Tageslinie) und 1,3162 (Hoch vom 28. Februar). Sollte dieser überwunden werden, würde ein weiteres Kaufsignal entstehen, welches längerfristig möglicherweise zu einer Rückkehr zum langfristigen Aufwärtstrend mit Zielen bei 1,371 und 1,38 führen würde. Auf die erste wichtige Unterstützung trifft der Euro leicht unter 1,29. Darunter würde sich die Situation für die Gemeinschaftswährung wieder etwas eintrüben, wobei aber sogar erst unter 1,284 ein Signal für eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung mit Zielen bei 1,2744 und 1,2659 gegeben wäre.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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