EUR/USD fällt vor FOMC-Protokoll auf ein 11-Monatstief

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Seit dem Jahreshoch bei 1,3993 vom 8. Mai befindet sich EUR/USD in einer starken Abwärtsbewegung. Am heutigen Mittwoch fiel der Kurs mit einem Tief bei 1,3273 auf den tiefsten Stand seit September 2013, wodurch auch das markante Tief von November 2013 bei 1,3294 kurzfristig unterschritten wurde. Auch aktuell liegt der Kurs nur wenig höher (Stand Mittwoch, 20.8.14, ca. 17:30 Uhr). Kaufsignale lassen sich selbst auf kurzfristiger Ebene nicht finden. Zwar könnte das Erreichen der Unterstützungszone unterhalb von 1,33 kurzfristig tatsächlich zu einer gewissen Stabilisierung führen. Aber selbst in diesem Fall, sollte eine solche Korrektur nicht viel Potential haben. Vielmehr ist von einer weiteren Abwertung auszugehen. Die nächsten Ziele finden sich leicht oberhalb von 1,32 und bei 1,31. Auch eine Bewegung bis 1,30 oder 1,28 ist aus jetziger Sicht gut möglich. Aufhellen würde sich die Situation erst oberhalb von 1,34 und insbesondere oberhalb von 1,3444. Aber selbst dann müsste auch eine Rückkehr über 1,355 und 1,365 gelingen, damit übergeordnet auf längere Sicht zumindest wieder von einer neutralen Chartsituation gesprochen werden kann. Danach sieht es nicht aus.

Zumindest kurzfristig könnte das Sitzungsprotokoll des amerikanischen Offenmarktausschusses (FOMC) einen wichtigen Einfluss auf die weitere Entwicklung haben. Dieses wird heute Abend um 20:00 Uhr veröffentlicht.

Tageschart EUR/USD (Stand Mittwoch, 20.8.14, ca. 17:30 Uhr):
EURUSD

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