EUR/USD fällt mehr als 300 Pips und erreicht wichtige Unterstützungszone

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Einen Kursrutsch gab es in der vergangenen Woche bei EUR/USD. Nachdem das Paar in der Vorwoche noch ein neues Jahreshoch bei 1,3832 erreicht hatte, begann schon am Anfang der vergangenen Woche eine Korrektur. Diese verstärkte sich im Anschluss an das Sitzungsergebnis der amerikanischen Notenbank und der Euro wertete an den letzten beiden Handelstagen bis zu einem Tief bei 1,3478 massiv ab. Auch zum Wochenende liegt der Kurs nur wenig höher. Damit wurde die gesamte Aufwärtsbewegung seit Mitte September innerhalb von weniger als einer Handelswoche komplett wieder abgebaut. Eine gewisse Korrektur war nach den vorangegangenen starken Anstiegen sicherlich zu erwarten gewesen. Dass diese aber so schnell und massiv erfolgt, ist ein schlechtes Zeichen für Euro-Bullen. Der Kurs nähert sich damit einem wichtigen Unterstützungsbereich. Zum einen ist dies das Tagestief vom 25. September bei 1,3458 und zum anderen die nur wenig tiefer liegende Aufwärtstrendlinie ausgehend vom Juli-Tief bei 1,2753. Sollte EUR/USD nachhaltig unter diese Trendlinie fallen, müsste von deutlicheren weiteren Abgaben ausgegangen werden. Dann bietet zwar die derzeit bei ungefähr 1,3218 liegende 200-Tageslinie und das September-Tief bei rund 1,31 nochmals Unterstützung. Insgesamt wäre aber sogar eine Abwertung bis 1,28 in den kommenden Wochen möglich. Da der Kurs bereits deutlich überverkauft ist, könnte sehr kurzfristig eine gewisse Stabilisierung zu sehen sein. Eine Fortsetzung des (im Moment noch intakten) Aufwärtstrends wäre aber nur bei einem Anstieg über 1,365 und insbesondere einer Rückkehr über 1,37 zu erwarten.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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