EUR/USD fällt auf den tiefsten Stand seit November

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Im Juli 2012 lag EUR/USD im Tief bei 1,204 und drehte von dort in einen Aufwärtstrend, welchen das Paar bis zu einem Hoch bei 1,3993 am 8. Mai dieses Jahres führte. Inzwischen hat sich die Lage aber deutlich geändert. Seit dem genannten Hoch steht die Gemeinschaftswährung stark unter Druck und hat inzwischen alle Gewinne seit Anfang November vergangenen Jahres wieder verloren. Am heutigen Mittwoch wurde ein neues Jahrestief bei 1,333 erreicht und auch aktuell liegt der Kurs nicht viel höher (Stand Mittwoch, 6.8.14, ca. 18:15 Uhr). Die Chartsituation bleibt stark bearish und es muss mit weiter sinkenden Notierungen gerechnet werden. Allerdings nähert sich der Euro aktuell dem November-Tief 2013 bei 1,3294 an, welcher als wichtige Unterstützung bewertet werden muss. Da der Kurs außerdem überkauft ist, könnte es spätestens dort zu einer gewissen Gegenbewegung kommen. Ein Anstieg über 1,3444 wäre dafür eine Bestätigung. Allerdings dürfte das Potential einer solchen Bewegung begrenzt sein. Übergeordnet müsste eine Rückkehr über 1,355 und 1,365 gelingen, damit auf längere Sicht zumindest wieder von einer neutralen Chartsituation gesprochen werden kann. Fällt EUR/USD dagegen auch nachhaltig unter 1,3294 wären die nächsten Ziele bei 1,31; 1,30 und 1,28 zu finden.

Einen wichtigen Einfluss auf die weitere Entwicklung könnte die EZB-Sitzung am morgigen Donnerstag haben. Insbesondere die Einschätzungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi bei der ab 14:30 Uhr beginnender Pressekonferenz können zu deutlichen Marktbewegungen führen.

Tageschart EUR/USD (Stand Mittwoch, 6.8.14, ca. 18:15 Uhr):
EURUSD

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