EUR/USD fällt auf den tiefsten Stand seit Anfang April

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EUR/USD befindet sich langfristig betrachtet bereits seit Juli 2012, ausgehend von 1,204, in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Nach der EZB-Sitzung am Donnerstag der vergangenen Woche stieg der Euro erstmals seit Oktober 2011 in der Spitze kurzfristig bis fast 1,40. Die Ausführungen von EZB-Präsident Mario Draghi auf der anschließenden Pressekonferenz leiteten dann aber eine erhebliche Abwertung der Gemeinschaftswährung ein. In der Spitze fiel EUR/USD um rund 250 Pips bis 1,3743. Und auch der Wochenschluss liegt nur wenig höher. Dadurch hat sich die Situation deutlich eingetrübt. Zwar könnte es nach der starken Bewegung der letzten beiden Tage nun kurzfristig eine kleinere Korrektur nach oben geben. Insgesamt muss aber von einer weiteren Abwertung des Euros ausgegangen werden. Die nächsten wichtigen Unterstützungen finden sich bei 1,367 und 1,364. Leicht tiefer, ungefähr bei 1,3616, verläuft derzeit auch die 200-Tageslinie. Aufhellen würde sich die Situation erst wieder oberhalb von 1,385. Wobei selbst in diesem Fall anschließend noch ein Anstieg über 1,395 und 1,40 gelingen müsste, damit Ziele bei 1,4247 und möglicherweise 1,46 wieder in Reichweite kommen.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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