EUR/USD fällt auf den tiefsten Stand seit 2 Jahren

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Bereits seit dem Jahreshoch bei 1,3993 vom 8. Mai befindet sich EUR/USD in einer starken Abwärtsbewegung. Diese hat sich in der letzten Zeit nochmals deutlich verstärkt. Obwohl der Kurs bereits stark überverkauft ist, sind weiterhin keinerlei Signale für eine Korrektur zu finden. Schon in der vergangenen Woche konnte das Jahrestief 2013 bei 1,2744 die rasante Euro-Abwertung nicht aufhalten und am heutigen Dienstag wurde auch das markante Tief aus November 2012 bei 1,2659 unterschritten. Damit wurde erneut ein Verkaufssignal generiert. In der Folge ging es bis 1,2568 nach unten, was der tiefste Stand seit September 2012 ist. Die nächsten Ziele liegen nun bei 1,25; 1,23 und mittelfristig dem Jahrestief aus dem Jahr 2012 bei 1,204. Gewisse Korrekturen sollten zwar stets eingeplant werden, insbesondere da der Chart stark überverkauft ist. Aber erst bei einer Rückkehr über 1,2715 könnte wenigstens der aktuelle sehr starke Abwärtsdruck etwas gedämpft werden. Wirklich aufhellen auf übergeordneter Zeitebene würde sich die Situation sogar erst bei einem nachhaltigen Anstieg über 1,30.

Einen wichtigen Einfluss auf die weitere Entwicklung könnte das Ergebnis der EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag um 13:45 Uhr (bzw. vor allem die ab 14:30 Uhr beginnende Pressekonferenz) haben. Es sollte nicht ausgeschlossen werden, dass diese zu einer gewissen Korrektur führt. Ein Trendwechsel auf längere Sicht erscheint aber aktuell äußerst unwahrscheinlich.

Tageschart EUR/USD (Stand Dienstag, 30.9.14, ca. 17:30 Uhr):
EURUSD

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