EUR/USD fällt auch unter die 200-Tageslinie

Das die Eurozone sich in letzter Sekunde auf ein Rettungspaket für Zypern verständigt hat, konnte dem Euro in dieser Woche nun kurzfristig Auftrieb geben. Nach einem Anstieg bis 1,3048 am frühen Montagmorgen, ging es anschließend steil bergab und die Gemeinschaftswährung fiel bis zu einem neuen Jahrestief bei 1,2827. Am heutigen Dienstag bewegt sich der Euro leicht darüber seitwärts, wobei Marktgerüchte, nach denen verstärkt Politiker einer Beteiligung privater Kontoinhaber an Bankenrettungen fordern, sogar in einer volatilen Bewegung zu einem neuen Jahrestief bei 1,2826 (Stand 17:00 Uhr) führten. Durch die gestrige Abwertung ist nun auch die sich derzeit bei ungefähr 1,288 befindende 200-Tageslinie auf Schlusskursbasis unterschritten worden, was ein weiteres Verkaufssignal bedeutet. Die nächsten Unterstützungen befinden sich nun bei 1,28 und danach insbesondere bei 1,2659. Leicht aufhellen würde sich die Situation für den Euro dagegen bei einem Anstieg über das gestrige Tageshoch bei 1,3048. Aber sogar erst bei einem Anstieg über die 100-Tageslinie (derzeit ca. bei 1,3127) und anschließend über 1,3162 könnte wirklich von einer deutlichen Änderung der charttechnischen Lage gesprochen werden. In diesem Fall wäre der nächste wichtige Widerstand bei 1,3318 (Hoch vom 25. Februar) und der derzeit bei ungefähr 1,34 verlaufenden ehemaligen Aufwärtstrendlinie zu finden.

Tageschart EUR/USD (Stand ca. 17:00 Uhr):
EURUSD

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