EUR/USD: Die Lage trübt sich für den Euro weiter ein

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EUR/USD lag Anfang Juli vergangenen Jahres nur wenig über dem Jahrestief aus April 2013 bei 1,2744. Von dort konnte sich die Gemeinschaftswährung sukzessive erholen und bereits Ende Oktober mit 1,3832 auf ein Jahreshoch steigen. Danach gab es eine deutliche Korrektur  bis knapp unter 1,33 Anfang November. Doch auch davon erholte sich der Euro nochmals in Richtung 1,38. Während dem dünnen Handel zwischen den Jahren gelang am 27. Dezember sogar kurzfristig ein steiler Anstieg bis 1,3892, wodurch die sehr langfristige Abwärtstrendlinie ausgehend von 1,6039 (Juli-Hoch 2008) fast exakt erreicht wurde. Seitdem korrigiert der Euro allerdings deutlich nach unten und liegt zum Wochenschluss nicht mehr weit über 1,35. Obwohl das Paar über weite Strecken sehr unentschlossen ist, trübt sich die Chartsituation zunehmend ein. Die nächsten Unterstützungen finden sich bei 1,3488 und 1,34. Aus der Sicht von Euro-Bullen sollte aber vor allem das Tagestief vom 7. November bei 1,3294 nicht unterschritten werden. Andernfalls würde ein Test der ungefähr bei 1,315 liegenden sehr langfristigen Aufwärtstrendlinie (ausgehend von Juli 2012) drohen. Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends müsste dagegen eine Rückkehr über den Bereich 1,37/1,3716 gelingen. Nur in diesem Fall wäre ein anschließender erneuter Anstieg über 1,38 wieder wahrscheinlich. Gelingt es der Gemeinschaftswährung anschließend auch das Oktober-Hoch bei 1,3832 nochmals zu überschreiten, dürfte auch die genannte langfristige Abwärtstrendlinie wieder getestet werden, welche inzwischen bei rund 1,388 liegt.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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