EUR/USD Chartanalyse

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Im März 2015 fiel EUR/USD auf ein Tief bei 1,0461. Seitdem ist übergeordnet eine Seitwärtsrange oberhalb von diesem Tief und nach oben begrenzt durch ein Hoch bei 1,1714 im August vergangenen Jahres zu beobachten. Ausgehend von diesem August-Hoch fiel die Gemeinschaftswährung anschließend wieder bis 1,0521 am 3. Dezember vergangenen Jahres, also nahe an den unteren Range-Bereich. Seitdem kann EUR/USD erneut schrittweise zulegen. Am Donnerstag stieg der Kurs in der Spitze bis 1,1411, womit das Zwischenhoch vom 11. Februar bei 1,1376 überwunden wurde. Dies ist bullish zu bewerten, auch wenn sich das Paar im weiteren Tagesverlauf nicht nennenswert absetzen konnte. Insgesamt spricht das Chartbild für einen weiteren Anstieg in Richtung 1,15. Allerdings bleibt der Euro damit nicht nur in der langfristigen Seitwärtsrange, sondern ist auch ansonsten übergeordnet derzeit eher unentschlossen. Zudem können die amerikanischen Arbeitsmarktdaten am heutigen Freitag zu deutlicher Bewegung in beide Richtungen führen. Es sollte daher also durchaus auch eine erneute Abwertung einkalkuliert werden. Fällt der Kurs unter 1,1142 würde sich die Situation auch charttechnisch eintrüben und für eine Abwertung in Richtung 1,08 sprechen.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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