EUR/USD Chartanalyse

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Die Präsidentenwahl in den USA hat den US-Dollar gestärkt und zu einer spürbaren Abwertung des Euros geführt. Ausgehend von Kursen oberhalb von 1,10, und sogar einem kurzfristigen Anstieg bis 1,1299 als direkte erste Reaktion auf das Wahlergebnis, verlor die Gemeinschaftswährung anschließend kontinuierlich. Im Tief ging es bis 1,0516 am 24. November nach unten und somit auf den tiefsten Stand seit März 2015. Obwohl sich der Kurs seitdem leicht oberhalb davon seitwärts bewegt, sieht es derzeit – zumindest aus Sicht der Charttechnik – nicht nach einem Ende der Abwärtsbewegung aus. Nicht weit entfernt bei 1,0461 liegt das Jahrestief 2015. Ein Unterschreiten wäre ein weiteres negatives Signal und möglicherweise könnte in diesem Fall auch die Parität (Kursverhältnis von 1:1) noch in diesem Jahr erreicht werden. Aufhellen würde sich die Situation nur bei einem nachhaltigen Anstieg über 1,08.
Unabhängig von dieser charttechnischen Prognose sollte allerdings das Referendum in Italien am kommenden Sonntag beachtet werden. Der Ausgang dieser Wahl könnte den möglicherweisen entscheidenden Einfluss haben, in welche Richtung es weitergeht.

Tageschart EUR/USD:eurusd

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