EUR/USD Chartanalyse

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EUR/USD hat im Oktober etwas abgewertet und fiel im Tief am 25. Oktober bis 1,0848. Dennoch zeigte sich das Paar insgesamt über weite Strecken aber erneut sehr unentschlossen, mit ungewöhnlich geringen täglichen Handelsspannen. Die Ungewissheit über den Zeitpunkt einer Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank, zu einem guten Stück die anstehende US-Wahl und nicht zuletzt die Ungewissheit über die Form bzw. Auswirkungen des „Brexit“ scheinen die Kursentwicklung merklich zu bremsen. Da die ersten beiden Punkte demnächst etwas klarer werden, ist aber ein lebhafteres Jahresende zumindest nicht unwahrscheinlich. Charttechnisch befindet sich EUR/USD im Grunde schon seit Anfang 2015 in einer breiten Seitwärtsrange zwischen 1,17 und etwas unter 1,05. Kurzfristig sollte auf das genannte Tief bei 1,0848 und das Hoch vom 12. Oktober bei 1,1067 geachtet werden. Ein Fall unter das Tief würde für eine weitere Abwertung bis 1,07 und 1,05 sprechen, während über dem Hoch eine Aufwertung bis 1,13 und 1,14 wahrscheinlich wird.

Tageschart EUR/USD:
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