EUR/USD Chartanalyse

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Auf sehr langfristige Sicht betrachtet befindet sich EUR/USD bereits seit Anfang 2015 in einer breiten Seitwärtsrange zwischen 1,17 und etwas unter 1,05. Im Dezember vergangenen Jahres lag der Kurs mit einem Tief bei 1,0522 im unteren Bereich dieser Range. Seitdem geht es zwar schrittweise nach oben. Bisher scheint sich aber kein Ende dieser übergeordneten Range anzudeuten. Im Gegenteil hat der Euro nach einem Hoch bei 1,1616 am 3. Mai im Monatsverlauf wieder verloren und liegt aktuell deutlich unter 1,12. Es sieht im Moment also eher nach einer erneuten Abwertung in den Bereich 1,07/1,05 aus. Allerdings ist die Chartsituation nicht eindeutig und das Paar präsentiert sich in den letzten Tagen sehr unentschlossen. Nach unten findet sich die nächste wichtige Unterstützung im Bereich von 1,10. Nach oben würde ein Anstieg über das Hoch vom 23. Mai bei 1,1243 die aktuelle Situation deutlich aufhellen. Allerdings wäre auch in diesem Fall erst ein Anstieg über den Bereich 1,1475/1,15 tatsächlich als deutliches Signal für einen Test der oberen langfristigen Range bei rund 1,17 zu bewerten.
Beachtet werden sollte, dass mit der EZB-Sitzung am Donnerstag, den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag und der US-Notenbanksitzung in der übernächsten Woche gleich drei Termine anstehen, welche den weiteren Kursverlauf nachhaltig beeinflussen können.

Tageschart EUR/USD:EURUSD

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