EUR/JPY: Die Situation trübt sich ein

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Ausgehend von einem 12-Jahrestief bei 94,07 leitete EUR/JPY ab Juli 2012 eine stabile Aufwärtsbewegung ein, welche das Paar bis Ende Dezember 2013 auf ein Hoch bei 145,68  geführt hatte. Anschließend wertete der Euro aber wieder bis zu einem Tief bei 136,18 Anfang Februar ab. Seitdem war nur noch wenig Bewegung vorhanden und der Kurs orientierte sich, meist etwas über 140 liegend, seitwärts. Seit Anfang Mai geht es allerdings in kleinen Schritten wieder nach unten. In der aktuellen Woche verlor der Euro dabei von rund 140 bis zu einem heutigen Tagestief bei 137,71 (Stand Donnerstag, 12. Juni 2014, ca. 17:00 Uhr). Bedeutend ist, dass am gestrigen Mittwoch dabei erstmals seit November 2012 die derzeit ungefähr bei 138,74 liegende 200-Tageslinie auf Tagesschlussbasis unterschritten wurde. Die Situation trübt sich dadurch ein und es muss mit einer weiteren Euro-Abwertung gerechnet werden. Entscheidend ist das genannte Februar-Tief bei 136,18. Sollte dieses unterschritten werden, müsste von einer größeren Abwertung ausgegangen werden, welche möglicherweise bis 131 oder sogar 125 anhalten könnte. Aufhellen würde sich die charttechnische Situation dagegen bei einer Rückkehr über die 200-Tageslinie und einem nachhaltigen Anstieg über 140. In diesem Fall könnte zumindest von einem Fortbestand der Seitwärtsbewegung ausgegangen werden. Eine Fortsetzung des früheren Aufwärtstrends würde erst oberhalb von 143,79 wahrscheinlich.

Tageschart EUR/JPY (Stand Donnerstag, 12.6.14, ca. 17:00 Uhr):
EURJPY

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