Dreht der Euro nachhaltig nach oben?

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Seit Juli 2012 hatte sich EUR/USD in einem Aufwärtstrend befunden, welcher bei 1,204 begonnen und das Paar bis zu einem Hoch bei 1,371 am 1. Februar dieses Jahres geführt hatte. Besonders in diesem Jahr ging es von 1,2994 (Tief vom 4. Januar) bis zu dem genannten Hoch zunächst im Januar deutlich um mehr als 700 Pips nach oben. Doch schon im Februar wurden diese Gewinne wieder komplett abgegeben. Besonders negativ für die Gemeinschaftswährung war dabei zu bewerten, dass der Kurs bei dieser Abwertung nicht nur unter das vorhergehende Jahrestief fiel, sondern insbesondere auch die langfristige Aufwärtstrendlinie und die 100-Tageslinie (derzeit ungefähr bei 1,3126) unterschritten hatte. Seit Anfang März hat sich die Abwärtsbewegung im Bereich von 1,30 allerdings deutlich verlangsamt. Zwar wurde am Donnerstag nochmals ein neues Jahrestief bei 1,2908 erreicht. Im weiteren Tagesverlauf drehte der Euro aber deutlich nach oben und stieg bis zu einem Hoch bei 1,3107 am Freitagmittag. Zum Wochenschluss liegt EUR/USD über 1,305. Die weitere Entwicklung ist noch nicht ganz eindeutig. Sollte der Euro weiter und dann auch über 1,316 steigen, würde sich die Situation deutlich aufhellen. Wobei allerdings auch in diesem Fall erst über 1,3318 und über der aktuell leicht darüber verlaufenden ehemalige Aufwärtstrendlinie auch langfristig wieder von einer bis 1,38 und 1,424 steigenden Gemeinschaftswährung ausgegangen werden könnte. Sollte der Kurs dagegen erneut unter den Bereich 1,30/1,295 fallen, würden weitere Abgaben bis 1,2875 und dann 1,2659 drohen.

Tageschart EUR/USD:
EURUSD

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