Deutschland: Umsatz im verarbeitenden Gewerbe steigt an

Der Umsatz im deutschen verarbeitenden Gewerbe ist im April gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent angestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Im März hatte der Anstieg auf Monatsbasis 1,5 Prozent betragen. Zu verdanken ist das erneute Umsatzplus ausschließlich dem Export, welcher um 3,4 Prozent zulegen konnte. Dabei war der Anstieg innerhalb der Eurozone mit 0,3 Prozent nur leicht, während sich im sonstigen Ausland die anziehende Weltwirtschaft mit einem deutlichen Plus von 5,5 Prozent bemerkbar gemacht hat. Im Inland ging der Umsatz dagegen um 1,1 Prozent gegenüber März zurück.

Innerhalb der umsatzstärksten Wirtschaftszweige war die Steigerung beim Maschinenbau saison- und arbeitstäglich bereinigt mit plus 7,3 Prozent am höchsten. Hier konnte sich auch der Inlandsumsatz um 1,0 Prozent gegenüber März erhöhen, während der Auslandsumsatz sogar um 11,0 Prozent angezogen hat. Den stärksten Rückgang beklagen dagegen die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einem Minus von 2,6 Prozent. Hier war sowohl das Inland mit 3,9 Prozent, als auch das Ausland mit 2,0 Prozent rückläufig.

Im Jahresvergleich lag der arbeitstäglich bereinigte Umsatz real um 0,8 Prozent höher. Das war die erste positive Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum seit Juni 2012. Auch hier sorgte allerdings ausschließlich der Export in Nicht-Euroländer mit einem Anstieg um 10,3 Prozent dafür, dass das Ergebnis positiv ausgefallen ist. Im Inland ging es dagegen um 2,5 Prozent und in der Eurozone um 4,2 Prozent nach unten.

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Europa, Finanznachrichten abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.