BoC lässt Geldpolitik unverändert

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Die Bank of Canada (BoC) hat bei ihrer geldpolitischen Sitzung am Mittwoch die Geldpolitik nicht verändert. Wie von Ökonomen erwartet, bleibt der Leitzins somit auf dem schon seit September 2010 gültigen Wert von 1,0 Prozent. Begründet wurde die Entscheidung mit dem weiterhin schwachen wirtschaftlichen Umfeld und der gleichzeitig niedrigen Inflationsrate. Die Notenbank signalisierte, dass die Niedrigzins-Politik noch längere Zeit andauern dürfte. Allerdings ließ man durchblicken, dass weitere geldpolitische Lockerungen nicht zu erwarten sind, sondern man in einiger Zeit eher mit einer moderaten Straffung rechnen muss.

Die Wachstumsprognose für 2013 wurde unverändert bei 1,5 Prozent belassen, obwohl die BoC davon ausgeht, dass die Konjunktur im ersten Quartal etwas stärker gewachsen ist, als ursprünglich angenommen wurde.

Es handelte sich um die letzte geldpolitische Sitzung unter der Leitung von Notenbank-Gouverneur Mark Carney, welcher ab Juli die Leitung der britischen Notenbank übernimmt und daher schon an diesem Samstag aus dem Amt scheidet. Am Montag wird sein Nachfolger Stephen Poloz die Führung der BoC übernehmen. Die erste geldpolitische Sitzung unter seiner Leitung findet am 17. Juli statt.

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